Energiesparvorgaben der Bundesverordnung gelten bis 15. April

Die Energiesparvorgaben der Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung über kurzfristig wirksame Maßnahmen (EnSikuMaV) waren für einen Zeitraum von sechs Monaten vom 1. September 2022 bis zum 28. Februar 2023 vorgesehen. Der Bundesrat hat am 10. Februar 2023 einstimmig zugestimmt, die Geltungsdauer der entsprechenden Regierungsverordnung über den 28. Februar 2023 hinaus bis zum 15. April 2023 zu verlängern.

Novellierte "grüne" Bauordnung und Förderrichtlinien zum 1. Januar 2023 in Kraft getreten

Klimafreundliches und klimaangepasstes Bauen wird gefordert und gefördert.

Nachhaltigkeits- und Umweltaspekte stehen bei Modernisierungen und Neubauten im Zentrum

Die Bewahrung der lebensfreundlichen Klimabedingungen auf unserem Planeten ist wohl die größte und drängendste Aufgabe und Herausforderung unserer Zeit. Christinnen und Christen stehen hier aufgrund des biblischen Auftrags zur Bewahrung der Schöpfung in besonderer Verantwortung. Daher befindet sich die Diözese Rottenburg-Stuttgart seit dem Ausrufen der Klimainitiative im Jahr 2007 auf einem kontinuierlichen Weg der nachhaltigen Entwicklung.
Weiterlesen auf www.drs.de: Klima und Schöpfung >

Der Gebäudebestand und dessen Betrieb, vor allem die Beheizung von Räumen, verursachen einen Großteil der Treibhausgasemissionen, die maßgeblich für den Klimawandel verantwortlich sind. Daher bieten die Gebäude der Diözese und der Kirchengemeinden ein großes Potential, um die diözesanen Klimaziele erreichen zu können. Sämtliche kirchliche Baumaßnahmen im Gebiet der Diözese müssen so ab 2023 im Zusammenhang mit dem Klimawandel und dessen Folgen betrachtet werden.

„Die Verantwortung für eine schöpfungsfreundliche Kirche muss sich im nachhaltigen Bauen, sowie einer ressourcenschonenden Bewirtschaftung der Gebäude konkretisieren.“

Aus der Präambel der Bischöflichen Bauordnung

Sowohl bei der Modernisierung bestehender Gebäude als auch bei der Planung und Realisierung neuer Projekte müssen künftig Nachhaltigkeits- und Umweltaspekte in allen Planungs- und Entscheidungsprozessen Beachtung finden. Dabei spielt sowohl die Klima- und Umweltfreundlichkeit von Baumaßnahmen eine Rolle, als auch die Klimaanpassung der Gebäude, um auf die sich bereits verändernden Klimaeinflüsse zu reagieren.

Wer baut, denkt langfristig. Insofern müssen alle bauliche Maßnahmen bereits heute dem Ziel der Klimaneutralität im Jahr 2040 genügen, da diese Bauelemente in den kommenden Jahren nicht noch einmal nachgerüstet werden.

Da dies mit großen Anstrengungen verbunden ist, wurde die Förderlandschaft der Diözese überarbeitet und ausgeweitet. Der Nachhaltigkeitsfonds fördert nun ein breit angelegtes Spektrum an Maßnahmen, der maximale Fördersatz wurde erhöht und ein Punktesystem vereinfacht die Antragstellung und die Prüfung. Die bewährte Förderung von effizienter Beleuchtung wurde weiter ausgebaut und die Förderung von Heizungsoptimierungen wurde vereinfacht.

Hier finden Sie die novellierte Bischöfliche Bauordnung und Förderrichtlinien in ihrer neuen Fassung, sowie weiteres Informationsmaterial.