Auf die Plätze, fertig – HOPP!

Förderprogramm zur Heizungsoptimierung

Antragstellungen für die Saison 2023 sind bis Oktober 2022 möglich!

Die Förderrichtlinie zum Programm Heizungsoptimierung mit Pumpentausch - HOPP! finden Sie in der Juni-2019-Ausgabe des kirchlichen Amtsblatts für die Diözese Rottenburg-Stuttgart. Anträge für die Saison 2021/22 können bis Oktober 2021 gestellt werden. Finanziert wird das Vorhaben mit Mitteln für "Kleinmaßnahmen für Klimaschutz und Energieeffizienz in Kirchengemeinden". Mit dem Förderprogramm zur Heizungsoptimierung soll ein wichtiger Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele der Diözese Rottenburg-Stuttgart geleistet werden. Sie strebt im Bereich der Gebäude eine Reduzierung der CO2-Emissionen um 26 Prozent bis 2025 an. Die geplanten Maßnahmen sollen zur Einsparung von Strom und Brennstoffen beitragen, den Geldbeutel schonen und den CO2-Ausstoß der kirchlichen Gebäude reduzieren.

Was wird gefördert?

Das Programm HOPP! fördert im Rahmen der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes Maßnahmen zur Optimierung bestehender Heizungsanlagen, insbesondere im Bereich der Wärmeübertragung und -verteilung. Das Programm ist in 2 Module aufgeteilt die aufeinander aufbauen.

Modul 1

Im Modul 1 werden die Gebäude durch einen Energieberater begangen, der bereits erste Optimierungen an den Heizungsparametern vornimmt. Der Energieberater erstellt einen Heizungsbericht, der der Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt wird. In diesem Bericht werden Maßnahmen zur Optimierung der Heizungsanlage vorgeschlagen, die in Modul 2 umgesetzt werden.

Modul 2

Die Kirchengemeinde beauftragt, in Rücksprache mit dem Energieberater, einen Heizungsbauer mit der Umsetzung vorgeschlagener Maßnahmen.

Die durch HOPP! geförderten Maßnahmen sind je nach Gebäude begebenheiten:

  • der hydraulische Abgleich,
  • der Einbau von Hocheffizienzpumpen,
  • die Dämmung von Heizungs- und Warmwasserleitungen in unbeheizten Räumen,
  • der Einbau von Wärmemengen- und Ölmengenzählern,
  • Einbau dezentraler Durchlauferhitzer/Boiler an Waschbecken
  • sowie Optimierungen im Bereich der Heizungsanlage (u. a. Einstellung der Heizkurve)

Welche Gebäude stehen im Fokus der Förderung?

Gebäude der Kirchengemeinden und der Schulstiftung sowie diözesane Gebäude sollen von dem neuen Förderprogramm profitieren. Insgesamt können pro Förderzeitraum rund 200Gebäude der Kirchengemeinden (max. 2 pro Gemeinde), 30 diözesane Gebäude sowie 10 Schulen gefördert werden.

Wie wird gefördert?

Die Umsetzung der oben aufgeführten Maßnahmen wird in circa 240 Gebäuden zu 100 Prozent seitens der Diözese Rottenburg-Stuttgart gefördert. Zur Verfügung stehende staatliche Fördermittel (BAFA) sollen ergänzend für die Zwecke der Heizungsoptimierung ausgeschöpft werden. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart übernimmt beim Vorliegen einer Vollmacht die Registrierung und Abwicklung beim BAFA für alle förderfähigen Gebäude. Für die Gebäudeeigentümer wird der Arbeitsaufwand auf diese Weise gering gehalten!

Weitere Informationen zur Förderung Heizungsoptimierung:

Was kann ich jetzt tun?

  • Prüfen Sie die Förderrichtlinie im Kirchlichen Amtsblatt und lesen Sie nach, ob ihr/e Gebäude laut Richtlinie für eine Förderung in Frage kommen könnte/n.
  • Nehmen Sie Ihren Gebäudebestand genauer unter die Lupe! Gebäude mit hohem Energieverbrauch sind von besonderer Relevanz.
  • Sind Sie zu der Entscheidung gekommen, dass in Ihrem Gebäude eine Heizungsoptimierung sinnvoll ist? Tragen Sie alle relevanten Informationen in das Antragsformular ein und reichen Sie die notwendigen Unterlagen postalisch sowie per E-Mail an bauamt-klimaschutz(at)bo.drs.de ein.
  • Werden sie "Kümmerer" und betreuen Sie den Prozess der Heizungsoptimierung, so helfen Sie mit die klimaschädlichen CO2-Emissionen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart zu senken!